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Jugendarbeit ist Präventionsauftrag V2

Das Märchen von der politischen Wahrheit!
Im Juli 2016, kurz vor der AGH Wahl sprach sich die Bezirksverordnetenversammlung Berlin Mitte für die Empfehlung des Jugendhilfeausschusses aus! 


 

 

 

 

 

 

Neben den Kosten ca. 300.000 € für bestehenden Jugendeinrichtungen in Mitte, sollten weitere Jugendprojekte eingestellt werden um die Unterversorgung im Bezirk in Höhe von 49% zu reduzieren. 
Am 10. August wird den Verordneten der BVV Mitte der Haushalt 2017/2018 vorgelegt und im Bereich Jugendarbeit klafft ein dickes Loch, das die Verordneten bis zur abschließenden Sitzung im September 2017 bitte schließen. 

Jugendarbeit ist Präventionsauftrag

 

Sicherer Schulweg

Durch das steigende Verkehrsaufkommen wird auch das richtige Sicherheitsverhalten für Kinder auf dem Schulweg immer wichtiger

Einleitung

In Berlin gibt es ca. 400 Grundschulen, und jede dieser Grundschulen hat ihre eigenen Probleme bezüglich des Schulweges. Entweder ist der Schulweg zu lang oder zu gefährlich oder beides. Oder er führt durch eine ruhige Grünanlage, die den Kindern Angst macht. Es gibt wohl keine Grundschule, bei der der Schulweg nicht irgendwie problematisch ist. Deshalb lohnt es, sich mit dem Schulweg zu beschäftigen.

Sicherer Schulweg mit dem Rad

Den Schulweg mit dem Rad zurückzulegen birgt für Kinder oft ein gewisses Gefährdungspotential. Dies führt dazu, dass nur ein relativ geringer Anteil der Kinder mit dem Rad zur Schule fährt. Eine Lösungsmöglichkeit dem entgegen zu wirken ist die Erstellung von Schulwegpläne im Mobilitätserziehungskonzept mit Schulungsangeboten über die Jugendverkehrsschulen.

Sachstand

Der Sichere Schulweg hängt immer von den örtlichen Begebenheiten ab. Durch das steigende Verkehrsaufkommen und die dadurch entstandenen Parkplatzprobleme in den Berliner Bezirken brauchen wir speziell für die Verkehrsteilnehmergruppe Kinder und alle anderen, die Umsetzung der StVO durch die Polizei und die Ordnungsämter wie in der VO-OWiG geregelt. Aufgrund der Parallelzuständigkeit bei Parkverstößen von Polizei und Ordnungsämtern müssten wir keine Probleme haben.

Eine Straße ist eine Unterbrechung und mit dem Mobilitätserziehungskonzept und weiteren Maßnahmen schließen wir die Sicherheitslücke für unsere Schüler und minimiert das Unfallrisiko!
Den Verkehrsfluss über die Ampelphasensteuerung zu regeln, ist angesichts der kurzen Grünphasen eine Maßnahme, die eine starke Verunsicherung und Unfallgefahr für die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmer, den Fußgänger hervorruft.

Der „Sichere Gehweg“ gilt für Alle und der Fußgängerüberweg (FGÜ) hat einen großen Anteil an der Umsetzung des Projektes.
Es gibt aber noch weitere Komponenten die bei dem „Sicheren Gehweg“ die eine wichtige Rolle spielen.
An erster Stelle steht die vielsprachige Kommunikation um alle Volksgruppen auf den „sicheren Fußweg mitzunehmen!

Wir werden nach der Demo am 23. Juni 2017 um 15:00 Uhr ein Projektpapier erstellen, das sich umfassend mit dem „Sicheren Gehweg“ auf unseren Straßen beschäftigt.

Der Gehweg ist der Teil der Verkehrsfläche einer Straße, der für den Fußverkehr vorgesehen ist.

Ein Gehweg im rechtlichen Sinne ist:

  • der Fußgängerweg, also ein Fußweg als nur für den Fußverkehr zugelassen
  • Das Begegnen zweier Fußgänger, auch mit Regenschirmen, muss möglich sein. Zwei sich begegnende Fußgänger müssen genügend Abstand zwischen sich haben.
  • Zu berücksichtigen ist auch, dass im Durchschnitt 46 % der Fußgänger ein Gepäckstück, eine Tasche oder dergleichen tragen.
  • Ein Überholen langsamer Personen, die zum Beispiel nur schlendern, muss möglich sein.
  • Etwa 40 % der Fußgänger sind als Paar oder größere Gruppe unterwegs.
  • Es muss ein Abstand zur Hauswand vorhanden sein.
  • Der Sicherheitsabstand zur Fahrbahn muss gewährleistet werden; in diesem Sicherheitsbereich werden auch die Verkehrsschilder aufgestellt.
  • Mit dem Fahrrad fahrende Kinder (siehe oben) dürfen nicht zur Gefährdung werden.
  • Zu der Nutzbarkeit der Gehwege gehört besonders auch die Berücksichtigung der Anforderungen mobilitätsbehinderter Personen. Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, muss das Begegnen von zwei Rollstuhlfahrern möglich sein.
  • Zunehmend wichtig wird auch das altengerechte Bauen. Personen mit Rollatoren sollten auch aneinander vorbeikommen.
  • Zur Nutzbarkeit gehört auch die Möglichkeit des Begegnens zweier Personen mit Kinderwagen.
  • Gehwege haben auch soziale Funktionen wie Aufenthalt. Auch dafür muss der entsprechende Platz vorhanden sein.
 

Feinstaub Erklärbär

Grund für das Projekt ist der Beitrag im Ersten

Keine Luft zum Atmen

Mehr Info zum Feinstaub findet ihr unter http://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub

Was ist Feinstaub (PM)?

Der Begriff Feinstaub geht auf die 1989 eingeführte Bezeichnung für Particulate Matter (kurz PM) zurück, die von der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA erfunden wurde. Es handelt sich dabei um jenen Teil der Immission, der eingeatmet werden kann und für die gesundheitliche Belastung der Menschen relevant ist.

Was versteht man genau unter PM 10 und PM 2,5?

Als PM 10 bezeichnet man die einatembare Feinstaubfraktion mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer (1 Mikrometer = 0,001 mm). Unter PM 2,5 versteht man noch kleinere Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser bis zu 2,5 Mikrometer, die bis in die Lungenbläschen vordringen können.

Macht Feinstaub tatsächlich krank?

In welcher Form der Kontakt mit Feinstaub zu einer bestimmten Erkrankung führt, hängt von seiner Toxizität, von der Größe der Teilchen, aber auch vom Gesundheitszustand und Alter der betroffenen Personen ab. Bislang konnte keine Schwellenkonzentration abgeleitet werden, unter der keine Gefahr für die Gesundheit besteht. Das bedeutet, dass auch sehr geringe Konzentrationen (entsprechend geringere) negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben.

PM10 wird im Nasen- und Halsbereich abgefangen und führt vor allem zu Atemwegsbeschwerden, wie Halsweh, Husten oder Asthmaanfällen.

Die feineren PM1 und PM2.5- Partikel dringen bis in die Lungenbläschen vor, werden auf diesem Weg ins Blut aufgenommen und können sogar die Blut-Hirnschranke überwinden. Der Ultrafeinstaub ist verbunden mit Herz-Kreislaufbeschwerden, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkten. Risikogruppen sind Kinder, ältere und vorgeschädigte Menschen. Die momentan gültigen gesetzlichen Vorschriften beschränken die Immissionskonzentration von PM10. Vom Standpunkt der Gesundheitsauswirkungen wird auf Seiten der EU-Kommission überlegt, auch Immissionsgrenzwerte für PM2,5 vorzuschlagen, da diese eine bessere Korrelation zwischen Konzentrationen und Gesundheitsauswirkungen haben. Es wird jedoch nicht daran gedacht, die derzeit gültigen Grenzwerte für PM10 in Frage zu stellen.

  • Umwelt: Kommission verlangt von ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND und der SLOWAKEI Maßnahmen gegen Luftverschmutzung

ÖsterreichDeutschland und die Slowakei schützen ihre Bevölkerung nicht ausreichend vor der Belastung durch Feinstaub (PM10). Diese winzigen Teilchen kommen in Industrie-, Straßenverkehrs- und Heizungsabgasen vor und können Asthma, Herz-Kreislauf-Probleme und Lungenkrebs verursachen sowie die Lebenserwartung verkürzen. Das EU-Recht verpflichtet die Mitgliedstaaten, die Exposition ihrer Bürger gegenüber diesen Teilchen einzudämmen, indem es spezifische Grenzwerte für jedes Luftqualitätsgebiet festlegt. Aus den jüngsten Berichten der Mitgliedstaaten geht hervor, dass der Tagesgrenzwert für PM10 in einigen Gebieten der genannten Länder nach wie vor überschritten wird.

In Österreich ist dies in Graz der Fall, in Deutschland in Stuttgart und Leipzig. In der Slowakei liegt die Belastung in sechs Gebieten über dem PM10-Tagesgrenzwert: Bratislava, Banskobystrický kraj, Košice, Žilinský kraj und Košický kraj. Nach Dafürhalten der Kommission haben die betreffenden Länder Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung, die es seit 2005 geben sollte, nicht ergriffen. Sie werden daher aufgefordert, zukunftsorientiert, rasch und wirksam tätig zu werden, damit der Verstoß gegen das EU‑Recht so schnell wie möglich abgestellt wird. Der heutige Schritt – die Übermittlung einer mit Gründen versehenen Stellungnahme – folgt auf ergänzende Aufforderungsschreiben, die der Slowakei am 22. Februar 2013 und Österreich und Deutschland am 26. April 2013 übermittelt worden waren. Falls die Mitgliedstaaten nicht reagieren, kann die Kommission den Gerichtshof der Europäischen Union anrufen.

 

Straßensperre für einen guten Zweck: Wir wollen einen Zebrastreifen!

„200 Kinder, Erzieher, Eltern, Lehrer und Anwohner sperrten für die Demo #SichererSchulweg die Beusselstraße

Die Demo #SichererSchulweg“ mit 200 Kindern, Erziehern, Eltern und Anwohnern unterstützt die Forderung der Initiative „Engagement Berlin“ für die Fußgängerüberwege Beusselstraße Ecke Erasmus- / Zwinglistraße.

Seit 2013 fordern wir als Initiative „Engagement Berlin“, das Projekt „Sicherer Schulweg“ umzusetzen, sagt Harry Hensler, Initiator des Projekts, und verweist in diesem Zusammenhang auf die Drucksache 0419/V.

In der gestrigen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte erhielt das Bezirksamt den Auftrag, nun endlich die Beschlüsse zum Fußgängerüberweg aus der letzten Wahlperiode umzusetzen, indem die entsprechende Anträge beim Senat gestellt werden.

Die schriftliche Anfrage Drucksache 18 / 11 320 der Abgeordneten Dr. Maren Jasper-Winter (FDP) zeigt, das die BVV Mitte in der zurückliegenden Legislatur versäumt hat, den Antrag im Senat zustellen.

„Die Schulwege der Kinder in unserem Bezirk sind alles andere als sicher .Das ist nicht hinnehmbar, resümiert Hensler. „Es ist ein gesellschaftliches Problem, das auf unseren Straßen ausgetragen wird und dabei den täglichen Schulweg der Kinder zur Gefahr macht. Es ist nun an der Zeit, dass wir – also Bürger und Initiativen gemeinsam mit der Politik Wege aus dem Desaster finden, bevor es eskaliert“, so Hensler weiter.

„Nun erwarten wir Reaktionen vonseiten des Senats, damit die an sich selbstverständliche Forderung „Sicherer Schulweg“ realisiert wird und nicht im verkehrspolitischen Nirwana versauert, wie es bereits in den letzten vier Jahren der Fall war. Dafür stehen wir für weitere Aktionen bereit. Die Planungen laufen.

Die Initiative Engagement Berlin initiiert und betreut das Projekt „Sicherer Schulweg seit 2013.

 

Mach mit und engagiere dich

Mitmachen * Mitentscheiden * Beteiligen * Engagieren in Berlin 

Die Initiative Engagement-Berlin wurde von Menschen* in Berlin ins Leben gerufen um auf die Gestaltung unserer Kieze positiv Einfluss zu nehmen.

Wir haben erkannt, das sich die Menschen von der Politik entfernen und der Verdruss gegenüber den Parteien anwächst!

Auch deshalb engagieren wir uns für

  • die Förderung von Bürgerbeteiligung in allen Bereichen unserer Gesellschaft
  • die Förderung der demokratischen politischen Bildung der Bevölkerung und des demokratischen Staatswesens
  • Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit und politischer Freiheit
  • die Schaffung von Transparenz in Verwaltung, Politik und Gesellschaft
  • die Förderung basisdemokratischer Entscheidungsprozesse in der Politik unter besonderer Berücksichtigung moderner Techniken im digitalen Zeitalter
  • die Förderung bzw. die Innovationsförderung des Verbraucherschutzes
  • die Förderung von Projekten zum Grundeinkommen

„Bürgerschaftliches Engagement, Bürgerbeteiligung und Transparenz sollten bei allen Projekten in Berlin als Grundgedanke auch für die Integration stehen“
Wir wollen Nachbarn, die als Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Hinduisten oder welcher Religionszugehörigkeit auch immer ein Zusammenleben in Respekt und Frieden suchen, bei der Umsetzung ihrer Bürgerschaftliches Engagement- und Bürgerbeteiligung beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Es bildet sich eine Gemeinschaft von Bürgern, Eltern, Anwohnern und Interessierten die ein Problem erkennen das Projekt anschieben und umsetzen.
Es bedarf keiner politischen Richtung um diese Art der Basis- und Projektarbeit in unserem Umfeld zu realisieren, es bedarf aber der Unterstützung aller politischen Richtungen um die Projekte umzusetzen.
Da aber fast alles in unserem Umfeld abhängig von Entscheidungsträgern der Exekutive ist, werden die Ziele in Zusammenarbeit mit diesen zeitnah umgesetzt, wichtig hierbei sind immer die Gemeinschaft und ihre Motivation.
Die Erfahrung sagt „höre nie auf zu trommeln“ denn wenn sie verstummt dann verstummt auch der Wille zur Umsetzung.
Einstehen für seine Rechte ist eines unserer Grundprinzipien und niemals vergessen, eine Behörde arbeitet für uns und nicht gegen uns.
Sinn und Zweck der Initiative ist die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen um gemeinsam die zivilen Projekte in einem Kiez umzusetzen. Der Staat kann nicht überall sein und hier beginn die Aufgabe jedes einzelnen für die Gemeinschaft in seinem Umfeld einzustehen.

Im Wiki stellen wir für die AG’s unser Recherchematerial zur Verfügung

  • AG Datenschutz
  • AG Jugendverkehrsschulen
  • AG Mobilitätserziehungskonzept
  • AG Sicherer Schulweg
  • AG Spielplatz

Bürgerrechte und Bürgerbeteiligung bekommt man nicht geschenkt man muss sie über die Initiativen und Projekte einfordern und hier wird die Initiative Engagement Berlin gerne Unterstützend tätig.“

*Menschen: Susann Hensler Christine Zander Mirco Brahmann Mario Wyrwas und Harry Hensler

Sicherer Schulweg

Das Projekt „Sicherer Schulweg“ soll den Schülern helfen ihren Weg auf den Gehwegen zur Schule selbst zu erfahren.
Im Zuge der Weiterentwicklung des Projektes „Sicherer Schulweg“ werden wir im Herbst 2017 ein Projektpapier vorstellen, in dem der gesamte Bezirk Mitte in das Projekt eingebunden wird.

Die erforderlichen Anträge werden über die BVV Mitte an den Berliner Senat gestellt, die Freigabe der dazu benötigten BA Mittel sollte hierbei schon Zeitnah geprüft werden.

Das Huttenviertel:
Im Huttenviertel fehlen die Fußgängerüberwege von der Ufnaustraße, Wiebestraße, Berlichingenstraße, Reuchlingstraße, Rostockerstraße! Hinter der Huttenstraße Ecke Wiebestraße sind zwei große Kitas angesiedelt und Kinder der beiden Grundschulen Miriam Makeba Grundschule / Carl Bolle Grundschule kommen aus dem Huttenviertel.

Fotos folgen zeitnah.

Gotzkowkystraße:
Der FGÜ muss erneuert werden, da sein Zustand zuwünschen übrig lässt. Wichtig wäre dort beleuchtete Hinweisschilder für den FGÜ anzubringen.
Der Fußgängerüberweg wurde am 15. Juni 2017 neu gestrichen

   

Hutten-Ecke-Rostockerstraße
Es gibt dort einen provisorischen Übergang dem nur noch die weiße Farbe fehlt!

   

Aufruf an alle Eltern, wenn ihr auf dem Weg zur Schule einen Übergang seht der nicht Kinder- und Verkehrsgerecht angelegt ist dann meldet euch bitte unter sichererschulweg@engagement-berlin.de

OT Moabit

Die Herkunft des Namens Moabit wird auf die ersten Bewohner dieses Gebietes, die Hugenotten, zurückgeführt. Die französischen Glaubensflüchtlinge nannten ihren neuen Wohnsitz in Anlehnung an das Alte Testament terre de Moab, weil sie hier ebenso Zuflucht fanden wie Elimelech und die Seinen im Land der Moabiter. Erklärungen, nach denen der Name Moabit spotthalber aus la terre maudite (verfluchtes Land) wegen seines sandigen Bodens entstand, oder, ob die Siedler, vom Nichtgedeihen ihrer auf dem sandigen märkischen Boden angepflanzten Maulbeerbäume enttäuscht, ihn nach dem biblischen Lande Moab wegen seiner Wüstenähnlichkeit wählten, oder ob er vom slawischen noch abzuleiten ist, gelten als nicht haltbar.

Projekt: Fußgängerüberweg Beusselstraße