Mobilitätserziehungskonzept

Mobilitätserziehungskonzept

Seit dem Protest gegen die Schließung der Jugendverkehrsschule Moabit 2013, fordern wir ein Mobilitätserziehungskonzept für unsere Kitas, Grundschulen und in Berlin. Das Verkehrsaufkommen hat stark zugenommen und die Rücksichtnahme im Straßenverkehr abgenommen.
Die Ordnungsämter und die Polizei sind in Teilen der Bezirke nicht in der Lage Ordnung und Sicherheit laut StVO zu garantieren. Zugeparkte Geh- und Fahrradwege ist das Standardbild in den Bezirken!

Das Mobilitätserziehungskonzept ist auf Grundlage des Bildungsauftrag Sicherheit und Verkehrserziehung unsere Grundschulen in den Berliner Bezirken erstellt worden und ist in der nachfolgenden Fassung als Entwurf zu diskutieren. 

Folgende Bausteine enthält unser Konzept:

👍 Verkehrszähmerprojekt in den Klassen mehrmals im Schuljahr (siehe Anlage „Eine Zusammenfassung des Verkehrszähmer-Programms“)
👍 Verkehrserziehung laut Rahmenrichtlinien (siehe Anlage „Sicherheitskonzept für das Verkehrszähmer-Programm Klasse 1-4“)
👍 Gemeinsam mit den unseren Schulen werden sog. Sammelpunkte eingerichtet, an denen sich die Kinder zu vorgegebenen Uhrzeiten treffen können, um gemeinsam zur Schule zu gehen. Diese Treffpunkte werden optisch an Flaggen o.ä. zu erkennen sein und in den ersten Wochen nach den Ferien von Lotsen, die die Vereine in den Bezirken stellen, begleitet werden. Später ist in Kooperation mit den benachbarten Gesamtschule ein Begleitdienst bestehend aus freiwilligen Helfern angedacht (sog. Laufpatenschaften).
👍 Ausgeben von Flyern, auf denen Schulwegpläne abgedruckt sind, die Treffpunkte markiert und die Treffzeiten angegeben werden.
👍 Die Verkehrsführung an der Schule wird bestmöglich optimiert, der Fußgängerweg am Bordstein höher gesetzt, weiterhin könnte die allgemeine Verkehrsführung auch noch überdacht und wenn möglich geändert werden.
👍 Vor der Schule werden phasenweise verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
👍 Die Zusammenarbeit zum Thema „Verkehrssicherheit“ soll mit den benachbarten Jugendverkehrsschulen  und den benachbarten Kindertagesstätten verstärkt werden.
👍 Für Eltern, die ihre Kinder mal mit dem Auto bringen müssen, soll eine sog. „Kiss and ride“ Zone eingerichtet werden, die den Verkehr vor der Schule entlastet und es den Kindern möglich macht, den letzten Rest des Weges zur Schule zu Fuß zu gehen.
👍 Während der dunklen Jahreszeit und wenn möglich auch nach den Sommerferien, soll der Schülerlotsendienst am Zebrastreifen durchgeführt werden, der die Kinder sicher über die Straße leitet.
👍 Durch Sicherheitsreflektoren (Bei uns kostenfrei erhältlich) und entsprechende Kleidung sollen die Kinder auch in der dunklen Jahreszeit besser zu sehen sein.

Ziele des Programms: siehe Anlage „Ziele des Programms“

Wie profitieren die Kinder durch das Zu-Fuß-Gehen?

👍 mehr Bewegung
👍 Ortsbezug wird gefestigt
👍 Soziale Kontakte zu Mitschülern und Bürgern wachsen
👍 ganzheitliches Lernen (Jahreszeiten, Wetter, …)
👍 wacher Start in den Schulmorgen
👍 stärken von Selbständigkeit und Eigenverantwortung
👍 von Erwachsenen unabhängige Bewegungsfreiheit

Das Programm ist in drei Phasen organisiert

  1. Kennen lernen
  2. Alte Gewohnheiten aufbrechen und neue etablieren
  3. Feiern

Phase 1: Kennen lernen

👍 Kinder lernen im Klassenraum die beiden Wege, Verkehr zu ‚zähmen‘ kennen. Sie werden ‚Verkehrszähmer‘. Weil ‚Verkehr‘ ein zu abstrakter Begriff für Kinder ist, wird ihnen gezeigt, wie sie jeweils nur ein Auto ‚zähmen‘ können.

👍 Lasst eure Autos sich zu Hause ausruhen und erlebt stattdessen ein GehAbenteuer (reduziert das Verkehrsvolumen)

👍 Beruhigt‘ euer Auto, indem die Erwachsenen eurer Familie weniger und langsamer fahren. (reduziert und verlangsamt den Verkehr)

Phase 2: Alte Verhaltensweisen ablegen und neue etablieren

👍 Die Klasse stellt sich nun einer gemeinsamen Herausforderung, um die beiden Wege, Autos zu zähmen, zu praktizieren. Die Klassenherausforderung durchbricht den Teufelskreis:

In dieser Zeit werden alte Verhaltensweisen aufgegeben und neue etabliert. Sie motiviert die Klasse, mit ihrem neuen Verhalten weiter zu machen und so die Chance zu erhöhen, dass daraus eine etablierte Gewohnheit wird. Die Kinder sammeln dabei Punkte (‚Zaubersterne‘)

👍 Wichtigster Teil der Klassenherausforderung ist natürlich, zu Fuß zur Schule zu gehen. In der ersten Woche bekommt jedes Kind 2 Zusatz-Punkte, wenn es an allen 5 Tagen hintereinander zu Fuß zur Schule geht. In den darauffolgenden Wochen reduziert sich das auf einen Punkt pro Schulweg.
Ein weiterer Teil der Klassenherausforderung besteht darin, Schulweg-Abenteuer aufschreiben zu lassen, die die Kinder erlebt haben und sie in einem für alle zugänglichen Schnellhefter (Schulweg-Geschichten) zu sammeln. So wird erreicht, dass sie die Vorteile des Gehens verbalisieren und verinnerlichen.
Die Kinder können auch Seiten über die Abenteuer gestalten, die ihre Eltern/ Großeltern/ Erwachsenen Bekannten auf ihrem Schulweg erlebt haben. Oder sie bitten die Erwachsenen, ein Schulweg-Abenteuer ihrer Kindheit selbst aufzuschreiben. Das bringt alle Familienmitglieder dazu, über den Fußweg zur Schule zu sprechen und zwar als etwas, das mehr als das bloße Zurücklegen einer Strecke ist. Für jeden Schulweg-Text gibt es einen Zauberstern.

👍 Die Kinder erhalten den Vordruck‚ Verkehrssicherheits-Versprechen‘ (VV). Sie bitten ihre Eltern/Großeltern/Nachbarn dies zu unterzeichnen. Durch ihre Unterschrift versprechen sie, sich als Verkehrsteilnehmer vorsichtig und vorbildlich zu verhalten, Geschwindigkeitsbegrenzungen für ein Jahr/Schuljahr nicht zu überschreiten und möglichst oft zu Fuß zu gehen oder zu radeln. Für die Unterschrift verdient das Kind einen Zauberstern und bekommt einen Respekt Aufkleber für das ‚gezähmte Auto‘.

Wird der Respekt Aufkleber auf das Auto geheftet, bekommt das Kind einen weiteren Zauberstern.
Die Kinder verdienen immer dann Zaubersterne für ihre Klasse, wenn sie etwas dazu beitragen, Straßen sicherer zu machen.

Anlass – Anzahl Zaubersterne

👍 1x zur Schule gehen – 1 Stern
👍 Alle 5 Schulwege in der ersten Woche hintereinander – 2 Sterne
👍 Verkehrsversprechen unterschreiben lassen – 1 Stern
👍 1 Seite Schulweg-Abenteuer-Buch – 1 Stern
👍 VV-Aufkleber an der Windschutzscheibe befestigen – 1 Stern

Phase 3: Feiern

Wenn eine Klasse die vorgegebene Punktzahl (Zaubersterne) erreicht hat (z.B. 27 Schüler x 10 = 270 Punkte), gibt es eine Belohnung.

Eine simple, aber attraktive Belohnung ist zum Beispiel eine doppelte Pause auf dem Schulhof.
Danach kann eine erneute Phase 2 begonnen werden, um die neuen Verhaltensweisen weiter zu etablieren

Sicherheitskonzept für das Verkehrszähmer-Programm Klasse 1-4

Oberstes Ziel des Verkehrszähmer-Programms ist die Anbahnung und Ermöglichung einer unabhängigen Bewegungsfreiheit für Kinder, um Kindheit ganzheitlich gelingen zu lassen. Um Kinder auf verantwortungsvolles und selbstbestimmtes Verhalten im Straßenverkehr und im öffentlichen Raum vorzubereiten, wird das Verkehrszähmer- Programm mit den Richtlinien und Lehrplänen verknüpft. Die Vorgaben der Richtlinien unterstützen das Anliegen des Verkehrszähmer-Programms.

Aufgabe und Ziele (der Richtlinien)

  • „Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere lernen, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln
  • Freude an der Bewegung … zu entwickeln … und gesund zu leben

Ziele des Programms

Das Programm zielt darauf,

👍 die unabhängige Bewegungsfreiheit von Kindern zu steigern (das Vermögen, zur Schule/ zu einem Geschäft/ zur Bücherei/ zu Freunden zu gehen)

pädagogischer Bezug

👍 die Kinder in ihrer Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu stärken
pädagogischer Bezug

👍 sie zu befähigen, zu ihrer Heimatstadt und ihren Bewohnern einen positiven Bezug herzustellen und durch diesen Ortsbezug die Kinder zu ermutigen, sich mehr zu bewegen und damit ihre Gesundheit zu fördern
Gesundheitsbezug

👍 ganzheitliches Lernen und Erfahren zu ermöglichen (hier wohne ich/ Wetter/ Jahreszeit)
pädagogischer Bezug

👍 den Kindern mehr Möglichkeiten zu bieten, durch Kontakte und Gespräche auf dem Schulweg /anderen Wegen Freundschaften und soziale Kontakte zu pflegen und durch diesen sozialen Bezug den Kindern einen ‚wachen‘ Start in den Schulmorgen zu ermöglichen (Bewegung, Sauerstoff, Mitteilungsdrang)
physiologischer und lernpsychologischer Bezug

👍 die Kinder zu eigenverantwortlicher Teilnahme im Straßenverkehr zu erziehen, indem sie selbst Erfahrungen als Fußgänger machen, zunächst mit Begleitung durch Erwachsene, später allein (Einschätzen von Geschwindigkeit, Verkehrsregeln beachten und Hilfestellungen einsetzen (wie Querungshilfen oder ruhige Straßen benutzen)
verkehrspädagogischer Bezug

👍 Kindern ein Werkzeug an die Hand zu geben, kostenlos oder mit wenig Kosten den Verkehr um Schulen und in Wohngebieten zu verlangsamen und zu reduzieren („ich kann etwas bewirken“). Dies ist eine praktikable Möglichkeit zur Eigeninitiative, die nicht restriktiv und ‚von oben‘ Straßen sicherer macht (Verbotsschilder/ Knöllchen/ Blitzen), sondern durch eine freundliche, fröhliche Initiative von ‚unten‘, von den am meisten Beeinträchtigten, den Kindern selbst
Basis-Bezug

👍 den Städten ein sehr kostengünstiges Werkzeug an die Hand zu geben, um sich mit Schulverkehrsfragen zu befassen und Kinder zu ermutigen zu Fuß zur Schule und zu anderen Zielen zu gehen. Dieser verkehrspädagogische und finanzielle Bezug macht die Straßen sicherer und damit lebenswerter
Verkehrsbezug / Lebensqualität

👍 Das Verkehrszähmer-Programm wurde speziell entwickelt, um den Arbeitsaufwand für die durchführenden Organisatoren (Polizei/Stadt/Schulen/ggf. Gesundheitsamt) so gering wie möglich zu halten. Jedoch haben die Organisatoren unbegrenzte
Möglichkeiten, ihre eigenen Initiativen hinzuzufügen. Die wahre Stärke dieses Programms liegt darin, dass Kinder, Lehrer, Eltern und das
Gemeinwesen gestärkt werden und ihnen Mittel an die Hand gegeben werden, wie sie selbst Straßen sicherer und lebenswerter machen können. Je mehr Menschen beteiligt sind, desto größer wird die positive Auswirkung sein.

Inhalte der Verkehrserziehung im Unterricht unter Berücksichtigung des Rahmenplans

Themen und Inhalte des Berliner Unterrichts in der Grundschule

Verkehrs- und Mobilitätserziehung

👍 Verkehrs- und Mobilitätserziehung ist eine fachübergreifende Aufgabe der Grundschule, die in den Jahrgangsstufen 1-4 vorwiegend in den Sachunterricht eingebunden wird. In jeder Jahrgangsstufe sind mindestens 10 Unterrichtstunden einem verkehrspädagogischen Inhalt gewidmet.

👍 Vom Schulwegtraining über die Radfahrausbildung soll Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Grundschule die Kinder befähigen, sich zunehmend selbständig und sicher auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit zu bewegen und die Anforderungen des Verkehrs zu bewältigen. Die Kinder setzen sich mit den verschiedenen Formen der Mobilität, dem daraus entstehenden Verkehrsgeschehen und den Auswirkungen auf Sicherheit, Gesundheit und Umwelt kritisch auseinander. Sie lernen, ihr Verhalten im Verkehr und ihre Verkehrsmittelnutzung kritisch zu hinterfragen und Mobilitätsentscheidungen bewusst und kompetent zu treffen.

👍 Rücksichtnahme, Selbstbeherrschung, Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbereitschaft werden eingeübt. Über Wahrnehmungsschulung und psychomotorische Übungen trainieren die Kinder situationsbezogene und vorausschauende Verhaltensweisen. Sie lernen, sich partnerschaftlich zu verhalten, Risiken richtig einzuschätzen und zu vermeiden, Gefahren rechtzeitig
zu erkennen und zu meistern. Sie lernen auch, die Auswirkungen des eigenen Mobilitätsverhaltens auf sich, auf andere und auf ihre Umwelt zu erkennen, und sollen die Bereitschaft aufbauen, ihr Mobilitätsverhalten umweltschonend und sozial auszurichten.

👍 Mit der Beherrschung und Befolgung grundsätzlicher Regeln lernen die Schülerinnen und Schüler zunehmend Verantwortung für sich, für die Umwelt und Mitverantwortung für andere zu übernehmen und sich rücksichtsvoll zu verhalten. Neben der Sicherheitserziehung werden dabei wichtige Ziele der Sozial-, der Gesundheits- und der Umwelterziehung berücksichtigt.

👍 Ziel ist die Entwicklung und Förderung eines gesicherten Verständnisses für das komplexe System Straßenverkehr, das Beherrschen der notwendigen Regeln sowie die von einem fundierten Selbstwertbewusstsein getragene Verantwortungsbereitschaft für sich, für die Mitmenschen, insbesondere die anderen Verkehrsteilnehmer und für die Umwelt. Die Kinder erfahren Mobilität und die dadurch ermöglichte zeitliche und örtliche Unabhängigkeit als einen wichtigen Teil ihrer Lebensqualität.

Quelle: Rahmenlehrpläne kompakt ab Seite 30

Praktische Inhalte an unseren Grundschulen in Bezug zum Rahmenplan Verkehrs- und Mobilitätserziehung:

1./2. Klasse:

Der Schulweg

👍 Zu Beginn der ersten Klasse werden die Kinder in Unterrichtsgängen mit den empfohlenen Schulwegen vertraut gemacht.
👍 Die ersten Klassen besuchen ihre Mitschüler zu Hause. So können Laufgemeinschaften gegründet werden.
👍 Im Zuge des Verkehrszähmerprojektes wird auf die gemeinsamen Startpunkte des Schulweges aufmerksam gemacht.
👍 Der Schulweg ist fächerübergreifendes Thema in Deutsch und Sachunterricht. -> Bordsteinführerschein

Die Umgebung der Schule

👍 In Unterrichtsgängen erkunden die Kinder die Umgebung der Schule und nutzen verkehrssichere Wege.
👍 Fächerübergreifende Projekte untersuchen die Umgebung der Schule und evaluieren die Verkehrssituation für Schüler/innen.

Spielen im Ort/Ortsteil

👍 Die unterschiedlichen Spiel- und Freizeitmöglichkeiten in naher schulischer Umgebung werden benannt und verkehrssichere Wege dorthin in Unterrichtsgängen erprobt.

Kinder als Mitfahrer in PKW und BVG

👍 Den Kindern wird verkehrssicheres Verhalten in PKW und BVV nahegebracht. Sie werden animiert ihre Eltern zu überzeugen. -> Verkehrsversprechen

👍 Das Verkehrszähmerprojekt ermutigt Kinder, den Schulweg zu Fuß zu absolvieren. Sie werden für die Gefahren der „Elterntaxis“ sensibilisiert und können Ihre Eltern überzeugen, das Auto stehen zu lassen.

Motorisches Radfahrtraining

👍 Im Sportunterricht wird mit dem Thema „Rollen-Gleiten-Fahren“ die für den Verkehr wichtige Motorik geschult. Vorausschauendes Verhalten in schnellen Bewegungen wird gefördert und erste Verkehrsregeln in Parcours geübt. -> Rollbrettführerschein
👍 Einführung der Ausleihe von Rollern, Kettcars und anderen Fahrgeräten im Rahmen der „Bewegten Pause“.

3./4. Klasse

Fahrradfahren als Sport und Spiel

👍 Ausleihe von Rollern, Kettcars und anderen Fahrgeräten im Rahmen der „Bewegten Pause“.
👍 Im Sachunterricht werden Spiel- und Sportmöglichkeiten für Radfahrer angesprochen. ->z. B. Jugendverkehrsschulen, Skateparks im Bezirk Mitte

Straßen und Wege für Radfahrer

👍 Radwege werden besprochen und mit dem Thema „Karten“ im Sachunterricht verbunden.

Das betriebs- und verkehrssichere Fahrrad

👍 Im theoretischen Unterricht werden die Sicherheitsmerkmale des Fahrrads besprochen und später in der Praxis (Jugendverkehrsschule) kontrolliert.

Übungen im Schonraum bzw. Realverkehr in Zusammenarbeit mit den Jugendverkehrsschulen

👍 Die Jugendverkehrsschule führt in den 4. Schuljahren die Übungen im Schonverkehr und im Realverkehr durch. Es wird auf alle wichtigen Verkehrsregeln geachtet.
👍 Die Sachunterrichtslehrer/innen führen die Verkehrsregeln im Theorieunterricht ein.

Durchführung kleinerer Reparatur- und Wartungsarbeiten am Fahrrad

Bringen Kinder kein verkehrssicheres Fahrrad mit zu den Übungen, werden die Eltern benachrichtigt und die Kinder über fehlende oder fehlerhaft Teile informiert.
In den Ferien führt die Initiative „Engagement Berlin“ mit Fahrradwerkstätten „Schraubertage“ durch, an denen alle Moabiter Kinder teilnehmen können. An den Schulen wird diese Information kommuniziert.

Auseinandersetzung mit Verkehrsproblemen und Verkehrsgeschichte

👍 Im Rahmen des Verkehrszähmerprojekts werden das „Verkehrsversprechen“ und der „Bordsteinführerschein“ erneuert.
👍 Im Zuge des Verkehrszähmerprojektes wird auf die gemeinsamen Startpunkte des Schulweges aufmerksam gemacht, und die Kinder werden noch einmal animiert ihre Eltern zu überzeugen.
👍 Verkehrsgeschichte wird mit den Möglichkeiten der Fortbewegung früher und heute gelehrt.
👍 In Projekten zur Klassenfahrt können die Kinder selbst Möglichkeiten der Anreise herausfinden und vergleichen.

Testen wir das Mobilitätserziehungskonzept in Moabit

👍 in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und dem Bezirksamt Mitte organisiert die Initiative „Engagement Berlin“ das Mobilitätserziehungskonzept und erstellt einen Flyer, aus dem die Sammelpunkte und Abgehzeiten zu entnehmen sind. Dieser Flyer soll auch von Ordnungsbeamten des Bezirks Mitte an die Eltern verteilt werden.

👍 die Sammelpunkte/Treffpunkte sollen optisch hervorgehoben, d.h. gekennzeichnet werden z.B. mit großen, transportablen Segeln an Bushaltestellen der BVG

👍 während eines Zeitraumes von 2 Monaten vor dem Projektstart organisiert die Initiative „Engagement Berlin“ sog. „Laufpaten“, die an den Treffpunkten auf die Kinder warten und diese dann sicher zur Schule begleiten. Danach soll dieses Ehrenamt durch „Laufpatenschaften“ übernommen werden. Die Laufpaten werden in Infoabenden mit der Jugendverkehrserziehung laut Rahmenlehrplan geschult.  Zur besseren Sichtbarkeit der Laufpaten werden T-Shirts, Jacken und Westen mit dem Projektlogo „Sicherer Schulweg“ zur Verfügung gestellt.

👍 Die Gemeinschaften in den Bezirken wird umfangreich durch mehrsprachige Anzeigen, Flyer, Wurfsendungen und Infoabenden in den Schulen, Kitas und Vereinen über das Projekt informiert. Zusätzlich wird ein Merchandising Programm aufgesetzt.

👍 die Initiative „Engagement Berlin“ wird zusätzliches „Leuchtmaterial/Reflektoren“ für die bessere Sichtbarkeit der Kinder organisieren

👍 vor den Schulen (Miriam Makeba, Carl Bolle, Katholische Schule Sankt Paulus und Theodor-Heuss-Schule) sollen phasenweise verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden

👍 Die Schulung der Laufpaten im Bereich von Jugendverkehrserziehung laut Rahmenlehrplan wird gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie durchgeführt.

Der Respektflyer 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Harry Hensler
Projektleitung

Entwurf: Anne Alter, Harry Hensler Initiative „Engagement Berlin“

 

Über den Autor

Harry administrator

4 Kommentare bisher

Über uns – Engagement BerlinEingestellt am11:14 am - Jul 10, 2017

[…] Berlin, das wir seit 2013 intensiv vorantreiben, ist die Grundlage für das Nachfolgende Mobilitätserziehungskonzeptes. Auf den Berliner Straßen, Fahrrad- und Gehwegen finden ein Krieg statt und die Politik sitzt das […]

Über uns – Berlin MitteEingestellt am11:52 am - Jul 13, 2017

[…] Berlin, das wir seit 2013 intensiv vorantreiben, ist die Grundlage für das Nachfolgende Mobilitätserziehungskonzeptes. Auf den Berliner Straßen, Fahrrad- und Gehwegen finden ein Krieg statt und die Politik sitzt das […]

Über uns – Berlin PankowEingestellt am8:46 am - Jul 15, 2017

[…] Berlin, das wir seit 2013 intensiv vorantreiben, ist die Grundlage für das Nachfolgende Mobilitätserziehungskonzeptes. Auf den Berliner Straßen, Fahrrad- und Gehwegen finden ein Krieg statt und die Politik sitzt das […]

Sicherer Schulweg – Engagement BerlinEingestellt am12:08 pm - Jul 25, 2017

[…] Mobilitätserziehungskonzept […]

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