Sicherer Schulweg

Sicherer Schulweg

Durch das steigende Verkehrsaufkommen wird auch das richtige Sicherheitsverhalten für Kinder auf dem Schulweg immer wichtiger

Einleitung

In Berlin gibt es ca. 400 Grundschulen, und jede dieser Grundschulen hat ihre eigenen Probleme bezüglich des Schulweges. Entweder ist der Schulweg zu lang oder zu gefährlich oder beides. Oder er führt durch eine ruhige Grünanlage, die den Kindern Angst macht. Es gibt wohl keine Grundschule, bei der der Schulweg nicht irgendwie problematisch ist. Deshalb lohnt es, sich mit dem Schulweg zu beschäftigen.

Sicherer Schulweg mit dem Rad

Den Schulweg mit dem Rad zurückzulegen birgt für Kinder oft ein gewisses Gefährdungspotential. Dies führt dazu, dass nur ein relativ geringer Anteil der Kinder mit dem Rad zur Schule fährt. Eine Lösungsmöglichkeit dem entgegen zu wirken ist die Erstellung von Schulwegpläne im Mobilitätserziehungskonzept mit Schulungsangeboten über die Jugendverkehrsschulen.

Sachstand

Der Sichere Schulweg hängt immer von den örtlichen Begebenheiten ab. Durch das steigende Verkehrsaufkommen und die dadurch entstandenen Parkplatzprobleme in den Berliner Bezirken brauchen wir speziell für die Verkehrsteilnehmergruppe Kinder und alle anderen, die Umsetzung der StVO durch die Polizei und die Ordnungsämter wie in der VO-OWiG geregelt. Aufgrund der Parallelzuständigkeit bei Parkverstößen von Polizei und Ordnungsämtern müssten wir keine Probleme haben.

Eine Straße ist eine Unterbrechung und mit dem Mobilitätserziehungskonzept und weiteren Maßnahmen schließen wir die Sicherheitslücke für unsere Schüler und minimiert das Unfallrisiko!
Den Verkehrsfluss über die Ampelphasensteuerung zu regeln, ist angesichts der kurzen Grünphasen eine Maßnahme, die eine starke Verunsicherung und Unfallgefahr für die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmer, den Fußgänger hervorruft.

Der „Sichere Gehweg“ gilt für Alle und der Fußgängerüberweg (FGÜ) hat einen großen Anteil an der Umsetzung des Projektes.
Es gibt aber noch weitere Komponenten die bei dem „Sicheren Gehweg“ die eine wichtige Rolle spielen.
An erster Stelle steht die vielsprachige Kommunikation um alle Volksgruppen auf den „sicheren Fußweg mitzunehmen!

Wir werden nach der Demo am 23. Juni 2017 um 15:00 Uhr ein Projektpapier erstellen, das sich umfassend mit dem „Sicheren Gehweg“ auf unseren Straßen beschäftigt.

Der Gehweg ist der Teil der Verkehrsfläche einer Straße, der für den Fußverkehr vorgesehen ist.

Ein Gehweg im rechtlichen Sinne ist:

  • der Fußgängerweg, also ein Fußweg als nur für den Fußverkehr zugelassen
  • Das Begegnen zweier Fußgänger, auch mit Regenschirmen, muss möglich sein. Zwei sich begegnende Fußgänger müssen genügend Abstand zwischen sich haben.
  • Zu berücksichtigen ist auch, dass im Durchschnitt 46 % der Fußgänger ein Gepäckstück, eine Tasche oder dergleichen tragen.
  • Ein Überholen langsamer Personen, die zum Beispiel nur schlendern, muss möglich sein.
  • Etwa 40 % der Fußgänger sind als Paar oder größere Gruppe unterwegs.
  • Es muss ein Abstand zur Hauswand vorhanden sein.
  • Der Sicherheitsabstand zur Fahrbahn muss gewährleistet werden; in diesem Sicherheitsbereich werden auch die Verkehrsschilder aufgestellt.
  • Mit dem Fahrrad fahrende Kinder (siehe oben) dürfen nicht zur Gefährdung werden.
  • Zu der Nutzbarkeit der Gehwege gehört besonders auch die Berücksichtigung der Anforderungen mobilitätsbehinderter Personen. Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, muss das Begegnen von zwei Rollstuhlfahrern möglich sein.
  • Zunehmend wichtig wird auch das altengerechte Bauen. Personen mit Rollatoren sollten auch aneinander vorbeikommen.
  • Zur Nutzbarkeit gehört auch die Möglichkeit des Begegnens zweier Personen mit Kinderwagen.
  • Gehwege haben auch soziale Funktionen wie Aufenthalt. Auch dafür muss der entsprechende Platz vorhanden sein.
 

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Harry administrator

1 Kommentar bisher

5. MOABITER KIEZFEST – Engagement BerlinEingestellt am8:52 am - Sep 16, 2017

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